Kommentare
Am 21. Oktober 2016 um 15:44 von Klausewitz
CETA wollen die Menschen ja
CETA wollen die Menschen ja auch woanders nicht.
Am 21. Oktober 2016 um 15:48 von Einfach Unglaublich
Da bleibt nur eins zu sagen:
Mercie!
Am 21. Oktober 2016 um 17:15 von rig2016
Der Druck auf Abweichler ...
....der da von Medien und Politik aufgebaut wird ist unerträgtlich.
CETA und TTIP bedeuten weit- und tiefreichende und in großen Teilen NIE
wieder zu revidierende Einschnitte in das Leben der Menschen in Canada und
Europa (und den USA). Dass niemand - Bürger sowie die meisten politischen
Entscheidungsträger - wirklich versteht, was Anwälte da verhandelt haben, ist der
eigentliche Skandal. Dass die Politik nun versucht dieses Verhandlungsergebnis
vorbei an allen demokratischen Strukturen einfach „in Kraft zu setzen“ der
nächste.
Und an alle Wachstumssüchtigen: Wir treiben seit vielen Jahrzehnten erfolgreich
Handel mit den USA und mit Kanada. Warum das nicht auch ohne einen Vertrag
so weiter gehen soll, der in demokratische Strukturen und Rechte eingreift … hat
mir noch niemand erklären können.
Am 21. Oktober 2016 um 17:16 von c.schroeder
CETA ist ein troyanischen Pferd
Tapfere Belgier, ich danke Euch! Nachdem Gabriel "umgefallen" ist ( Motto: "Wer
hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!") haben wir vielleicht noch eine Chance
zu verhindern, dass das troyanische Pferd CETA uns das ungewollte TTIP-
Abkom-men durch die Hintertür einschleppt. Danke an die Wallonen, danke an
Belgien, bleiben Sie stark! Das ist Demokratie!
Am 21. Oktober 2016 um 17:23 von freewriter
Wallonie ernst nehmen!
Zunächst einmal: Es sind die demokratischen Spielregeln der EU, die es den
Wallonen erlauben, CETA zu blockieren. Nach dem Brexit sollten alle
Verantwort-lichen aufhören, den Fehler bei demjenigen zu suchen, dessen
demokratisches Recht es ist, CETA zu blockieren. Es ist vielmehr nicht gelungen,
die Menschen aller Regionen der EU in den CETA-Prozess einzubinden. Mit
dieser Sprachrege-lung wäre es einfacher gewesen, gemeinsam frühzeitig ein
Handelsabkommen mit Kanada zu schließen.
Ist umgekehrt künftig CETA oder ein anderes Handelsabkommen sowohl im
Interesse der EU-Bürger als auch der Bürger Kanadas, so wird es auch dann noch
möglich sein, zu einem Abschluss zu gelangen.
Am 21. Oktober 2016 um 17:25 von Pflasterstein
CETA-Wachstum = leere Versprechungen!
Was soll denn an Zuwachs im Handel durch CETA entstehen? Keines der daran
beteiligten Länder leidet auf irgendeinem Gebiet an "Unterversorgung irgend-
welcher Güter".
Deshalb kann ein "Zuwachs an Handel" nur die Verlagerung und Zusammenfas-
sung von Produktion (zum billigeren Standort) bedeuten. Dabei gehen natürlich
höherbezahlte Arbeitsplätze verloren UND es entsteht mehr
Umweltverschmutzung durch zusätzlichen Transport von Waren ... und die
Differenz Dank niedrigerer Kosten streichen sich sog. "Investoren" in
Großkonzernen ein.
Deshalb ist CETA und jeder andere Freihandelsmist grundsätzlich abzulehnen,
denn diese Abkommen gehen IMMER gegen die Belange der kleinen Betriebe und
einfachen Angestellten!
Am 21. Oktober 2016 um 17:46 von Pasha78
Der Verfall der EU geht weiter.....
und ich sehe schon wieder, wie Juncker, Schulz und Co. genau wie nach der
Brexit-Entscheidung wie beleidigte Leberwürste ihr Unverständnis darüber äußern
werden, dass die (blöde) Bevölkerung diesen Mist nicht will.
Ich frage mich indes auch, wie Deutschland hier den Plan haben konnte, zuzu-
stimmen. Letzte Woche hat das Bundesverfassungsgericht doch Auflagen gemacht
- z. B., dass sichergestellt sein muss, dass wir wieder aussteigen können. Ich weiß
nicht, ob ich was verpasst habe, aber ich konnte nichts darüber vernehmen, dass
hier irgendwie nachverhandelt wurde, um diesen Auflagen gerecht zu werden...
Quelle: http://meta.tagesschau.de/id/116941/wallonie-gibt-ceta-widerstand-bei-eu-gipfel-
nicht-auf