Am Mai 2016 um 12:17 von lenamarie
was heisst hier Genugtuung, es ging um Musik
es war keine politische Sendung. Das Lied war nur fürcherlich
Am 15. Mai 2016 um 12:18 von Tada
Und weil es bei dieser Veranstaltungen nicht mehr um das Lied geht, schaue ich
sie nicht mehr.
Früher hat die ganze Familie vor dem Fernseher gesessen.
Später ist die Veranstaltung zu einer Show verkommen, jetzt noch zu einer
politischen.
Am 15. Mai 2016 um 12:21 von Frank_Furter
“Und doch: Aus der Auswertung der Zuschauerabstimmung ergibt sich, dass das
Band zwischen Russen und Ukrainern trotz der politischen Entwicklung mög-
licherweise doch noch nicht ganz zerrissen ist. Lazarew bekam von den Ukrainern
zwölf Punkte, und möglicherweise noch erstaunlicher: Das Sieger-Lied von
Jamala, das ein heikles Kapitel der sowjetischen Geschichte behandelt, erhielt von
den russischen Zuschauern zehn Punkte.”
Das ist der Untrerschied zwischen Menschen, die einfach in Frieden zusammen
leben wollen und machtgierigen Politikern, die versuchen - leider immer wieder
erfolgreich - die Menschen zu entzweien und gegeneinander aufzubringen.
Am 15. Mai 2016 um 12:23 von Claudia Bauer
nun ja nach dem politisch gewolltem Sieg einer für mein Empfinden drittklassigen
und schlecht performten Ballade aus der Ukraine darf der europäische Steuerzahler
nun das Spektakel nächstes Jahr in Kiev finanzieren.
Und das Abschneiden Deutschlands ist einzig und allein der Politik der
selbsternannten "Königin Europas", Angela Merkel geschuldet.
Mir hat der deutsche Beitrag sehr gut gefallen und hätte eine weit aus bessere
Bewertung verdient.
Herr Urban sollte sich doch bitte einmal darüber informieren, warum die Krim-
Tataren deportiert wurden, da scheint eine Wissenslücke zu bestehen.
Am 15. Mai 2016 um 12:23 von sammyboy
Hauptsache gegen Rußland....
Schade, auch diese Veranstaltung ist zu einer politischen Humoreske verkümmert!
Am 15. Mai 2016 um 12:28 von DDG 885
"In dem Lied der Sängerin geht es um die Deportation der muslimischen Krim-
Tataren im Jahr 1944. Hunderttausende wurden auf Befehl von Sowjet-Diktator
Josef Stalin nach Zentralasien gebracht, angeblich weil sie mit Hitler-Deutschland
zusammenarbeiteten. Viele starben in der Fremde. Der Sieg der Ukraine beim ESC
ist für viele Krim-Tataren eine Genugtuung. "Ich spüre die totale Freude.
Unbeschreiblich. Denn das ist nicht die Geschichte einer Person, das ist die
Geschichte eines Volkes", sagt eine Krim-Tatarin."
Was die russische Förderation seit der Sezession der Krim auf den Weg gebracht
hat an Gesetzen ist beachtlich. Weder in der UdSSR wurden die Krimtataren reha-
bilitiert noch in der Ukraine. Es fehlt aber noch Einiges an der Umsetzung... das
sollte nicht verschwiegen werden.
Aber die kleine Truppe von Extremisten der Krimtataren hat nichts mit jenen
Krimtataren zu tun, die auf der Krim jetzt leben.
Historische Aufarbeitung sieht jedenfalls anders aus.
Am 15. Mai 2016 um 12:29 von FreidenkenderGeist
Sieg für die Ukraine, so etwas hat sich unsere Politik gewünscht
Und die arme Jamie Lee wird das Opfer von Mutti Merkels Politik. Es zeigt, wie
sehr Deutschland in der EU gehasst wird dank Alternativlos-Merkel
Am 15. Mai 2016 um 12:29 von andererseits
Musik ist nicht nur naiver
Musik ist nicht nur naiver Tamtam. Daran gab es auch vor dem ESC in Stockholm
keinen Zweifel. Ob die Ukraine allerdings wirklich den Contest 2017 ausrichten
sollte, weiß ich nicht. Das Land hat andere Herausforderungen... Wie wäre es,
wenn der Vatikan einspringt? ;-) Oder zumindest ein Teilnehmerland, das noch nie
gewonnen hat.
Am 15. Mai 2016 um 12:30 von nyhof
da zeigt sich vll das die
da zeigt sich vll, dass die normale Bevölkerung der Ukrainer und Russen sich
doch nicht so feindselig gegenüberstehen als wie es die Staatchefs gerne hätten.
Dieses Lied ist ein politisches und hätte nicht teilnehmen dürfen. Aber es scheint
so zu sein, dass, wenn es gegen Russland geht, alles missbraucht wird.
Am 15. Mai 2016 um 12:30 von Andreas0111
Schade das der ESC missbraucht und politisiert wird. Jetzt ist der Konflikt nicht
nur in den Ländern (Russland/Ukraine) selbst, weil es tatsächlich ein Welt-
geschehen erzeugt, aber bei Sport, bei Kunst und Musik sollte es genau solche
Sanktionen geben, wie in der Wirtschaft, und es sollten Länder nicht ausgeschlos-
sen werden, die Schulden beim ESC haben – wie krank ist das denn bitte? Wir
sehen doch wie massiv Russland in der verschiedenen Sportkategorien manipuliert.
Wie bei der Fifa die Korruption durchgesetzt ist. Und eines Tages werden wir
bestimmt darüber Lesen, Hören und Sehen, das der ESC korrupt war oder ist. Da,
wo viel viel Geld fließt, da ist das Fairplay nur ein Lippenbekenntnis, und die
Korruption ein starker Verbündeter. Das wird uns doch immer wieder sichtbar
gemacht. Was geht in Brasilien? Also diese Ereignisse wie Sport/Musik die global
präsentiert werden, sollte man nur als Unterhaltungswert betrachten. Blickt man
tiefer vergeht einem der Spaß. EGO
Am 15. Mai 2016 um 12:34 von Claudia Bauer
im übrigem hat Rußland die meisten Stimmen der Bevölkerung bekommen das ist
was zählt.
Nicht der politisch gewollte Sieg einer geschichtsverfälschenden Ballade, die auch
noch schlecht performt wurde.
Der wirkliche Gewinner des Abends heißt Sergei Lazarew, aus Russland.
Am 15. Mai 2016 um 12:51 von wenigfahrer
zeigt ja sehr deutlich, dass es um eine politischen Wertung und Sieg ging.
Ich finde das ehrlich gesagt sehr schade, denn es sollte ja um Musik gehen.
Die Artikel auf den anderen Seiten deutscher Medien sind ziemlich deutlich, das
finde ich erst mal ganz in Ordnung.
Vielleicht sollte man die Spektakel noch mal überdenken.
Am 15. Mai 2016 um 12:55 von wahrhaftigkeit
Unabhängig von der Qualität des Liedes,
der europäische Song Contest ist immer auch eine politische Entscheidung. Hier
sollte Solidarität mit der Ukraine gezeigt werden und Deutschland für seine bizarre
Migrationspolitik abgewatscht werden. Das war eigentlich ein Stück vorher-
sehbar...
Am 15. Mai 2016 um 12:55 von DDG 885
Am 15. Mai 2016 um 12:45 von Hugomauser
Es ist nicht lächerlich. Der Agitprop-Song war eine gezielte politische
Provokation, deren Erfolg hier in Deutschland ja auch von den immer Gleichen
bejubelt wird, was offenkundig ist.
Nun, die Folgen werden sich jedenfalls in Grenzen halten. Die Einweihung des
"Raketen-Abwehr-Komplexes" in Rumänien und der Spatenstich für die nächste
Anlage dieser Art in Polen haben verheerendere Konsequenzen für den Welt-
frieden, denn sie stellt einen Vertragsbruch durch die USA dar... und damit die
Zerstörung des letzten noch gültigen Abkommens über nukleare Rüstung aus der
Episode der Entspannung. Das ist bedeutsamer, als dieser kleine Tralala-Unfall.
Wenn man sich die Anzahl der Artikel über den ESC anschaut und die über dieses
Ereignis kann man ermessen, was wichtiger ist.
Am 15. Mai 2016 um 12:57 von wosu0106
politisch motivierte Show
ich möchte gerne wissen, ob ESC etwas gegen politische Befangenheit des Juris
vieler Länder unternimmt. Z.B. Litauen, Estland, Polen, Deutschland usw.
Die politischen Sprüche des deutschen Kommentators waren nicht auszuhalten.
Am 15. Mai 2016 um 12:58 von Gnom
“Hunderttausende wurden auf Befehl von Sowjet-Diktator Josef Stalin nach
Zentralasien gebracht, angeblich weil sie mit Hitler-Deutschland
zusammenarbeiteten”
Nicht "angeblich", Herr Großheim! Objektive Geschichtsbewertung sollte in einem
seriösen Nachrichtenmedium möglich sein. Neutral ausgedrückt, was der Wahrheit
dann wohl am nächsten kommt: Etwa 20.000 Krim- Tataren kollaborierten mit den
Nazis und bekämpften die Sowjetunion. Etwa die gleiche Anzahl kämpfte
allerdings auch für die UdSSR.
Dass daraufhin alle Krim- Tataren deportiert und in GULAGs oder sibirischen
Städten hausen mussten, viele schon beim Transport dorthin starben, war natürlich
ein entsetzliches Verbrechen.
Am 15. Mai 2016 um 13:00 von Klausewitz
Wieviele Singles werden von
Wieviele Singles werden von dem Jamala Lied wohl über die Ladentheke gehen?
Schön, daß die deutsche Vogelscheuche, die Naidoo "vertreten" hat, Letzte
geworden ist. Das hat mich über die politische Siegerin des Abends hinweg
getröstet.
Am 15. Mai 2016 um 13:04 von Garden.of.Eden
Politisch war diese Veranstaltung bereits vor 40 Jahren - dafür brauchen wir Frau
Merkel nicht. Die Texte waren es damals zwar nicht, aber die Nationen, die sich
damals nicht mochten, gaben sich eben keine Punkte.
Heute singt die Ukraine ein bisschen pseudodramatisch von Vertreibung, und ...
*schwupps* ... hat sie gewonnen.
Übrigens könnte sich Deutschland überlegen, nach 70 Jahren auch hier nicht
immer nur Meistzahler sein zu müssen. Völlig unabhängig davon, dass man immer
mal wieder nichts anderes hinbekommt, als mit kleinen Mädchen aus dem Loch
gekrochen zu kommen.
Am 15. Mai 2016 um 13:06 von TeGe
Nach ukrainischem Gesetz wurde der Auftritt russischer Künstler in der Ukraine
verboten. Ist damit Russland vom ESC 2017 ausgeschlossen?
Am 15. Mai 2016 um 13:15 von wolke-7
Wäre für diesen "Contest" angebracht. Entpolitisieren, Entschlacken, mal wieder
auf den Teppich kommen !
Wer erinnert sich noch an die gute alte Zeit, wo es wirklich noch um den besten
Song ging ? 1976 Brotherhood of Men (Israel) oder 1981 Bucks Fizz (UK)... Klar
andere Zeit, anderer Musikgeschmack. Aber die Künstler traten wesentlich
bescheidener und ohne bombastische Bühnenshow auf, sangen Songs die ins Ohr
gingen und hatten sichtlich Spaß an dem was sie taten. Frei von Politischen
Aussagen. Einfach nur Spaß hatten.
Ich habe so Mitte der 80er aufgehört den Grand Prix Eurovision anzuschauen. So
etwa um diese Zeit ging es los, wo man vor allem in Deutschland anfing krampf-
haft einen "Hit" zu nominieren mit viel Theaterdonner Glitter und Flitter und
hirnlosen Liedern (und manchmal auch Künstlern).
Quelle: http://meta.tagesschau.de/id/111683/ukrainischer-esc-sieg-genugtuung-fuer-viele-
krim-tataren