Hillary Clintons beruflicher Werdegang
Wellesley College (1965–1969)
1965 schrieb sie sich am Wellesley College, einem der sogenannten Seven
Sisters, ein, wo sie Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Psychologie
studierte. Auf Empfehlung der Politikdozentin Karin Fahlstrom, einer
Absolventin des Smith College, und Janet Altmans, einer Absolventin des
Wellesley College, soll sie dieses College gewählt haben.  
Sie wurde zur Präsidentin der Jungen Republikaner gewählt, legte ihr Amt aber
schon bald nieder, da sie Zweifel an der Politik bekam, vor allem wegen deren
Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg. Ihre Freundin, die Vizepräsidentin der
Jungen Republikaner, Betsy Griffith, trat ihre Nachfolge an.
In einem Brief an ihren damaligen Mentor, den Jugendpfarrer Don Jones
(1931–2009), fragte die 18-jährige Rodham, ob es möglich sei „dem Verstand
nach konservativ, aber im Herzen linksliberal zu sein – eine Kombination, die
nach Ansicht ihres Biographen Carl Bernstein auch die Haltung der späteren
Politikerin sehr treffend beschreibt.
Die Tet-Offensive in Südvietnam, der Rückzug von Lyndon B. Johnson aus der
Präsidentschaftswahl und die Ermordung Robert Kennedys ließen sie zu einer
aktiven Befürworterin der Anti-Kriegs-Kampagne von Eugene McCarthy
werden.
Im April 1968 wurde sie als Präsidentin der Studentenverbindung für das
darauf folgende Jahr gewählt. Clinton bewarb sich für das Wellesley Internship
Program in Washington, D.C. Studenten konnten in Behörden und Kongress-
büros ein Praktikum absolvieren.
Sie bekam von Alan Schechter, Professor in Politikwissenschaft, einen Platz
bei der republikanischen Kongressfraktion zugewiesen. Clinton widersetzte
sich vergeblich und meldete sich bei der Gruppe von Gerald Ford.
Gegen Ende ihres Praktikums bat der Kongressabgeordnete Charles Goodell
sie und vier weitere Praktikanten, ihn zum Parteikonvent der Republikaner 1968
in Miami zu begleiten, um Gouverneur Nelson Rockefeller bei der Nominierung
der Präsidentschaftskandidatur zu unterstützen. Dort residierte sie im Fon-
tainebleau Miami Beach in der Rockefeller for President-Suite, nahm Anrufe
entgegen und übermittelte Botschaften zwischen den Stabsbüros. Rockefeller
verlor die Wahl im Konvent, statt seiner wurde Richard Nixon nominiert.
In ihrem letzten Jahr in Wellesley schrieb sie eine 92 Seiten lange Bachelor-
arbeit über den amerikanischen Bürgerrechtler Saul David Alinsky, mit dem
Titel: „There Is Only the Fight…“: An Analysis of the Alinsky Model. Clinton
beschrieb Alinsky als eine „überzeugende Persönlichkeit“ mit einem „außer-
gewöhnlichen Charme". 1969 erlangte sie in Politikwissenschaften den
Bachelor of Art mit Auszeichnung.
Am 31. Mai 1969 hielt Clinton beim Abschlussfest in Wellesley eine Festrede.
Sie handelte von Integrität, Respekt und dem Vertrauen der Menschen
untereinander. Das führte zu einem Fernsehinterview in einem örtlichen Sender
in Chicago, und das Life Magazine schrieb einen Artikel über Hillary.
In dem folgenden Sommerurlaub fuhr sie nach Alaska, wo sie im Denali-
Nationalpark Teller wusch und eine befristete Anstellung in einer Lachsfabrik
in Valdez hatte.
Yale Law School (1969–1973)
Hillary Clinton schrieb sich im Herbst 1969 an der Yale Law School in New
Haven ein, um Rechtswissenschaft zu studieren, und wurde sogleich Mitglied
der Redaktion des Yale Review of Law and Social Action.
Hier machte sie den Schutz der Interessen von Kindern und Familien zu ihrem
Anliegen und verband dabei soziales Engagement mit ihrer juristischen
Karriere.
Während ihres zweiten Jahres an der juristischen Fakultät wurde sie ehren-
amtliche Mitarbeiterin des Yale Child Study Center, um mehr über die früh-
kindliche Entwicklung des Gehirns zu lernen. Sie nahm sich auch Fällen von
Kindesmissbrauch im Yale–New Haven Hospital an.
1970 erhielt sie ein Stipendium und begann im Frühjahr desselben Jahres ihre
Arbeit an dem von der amerikanischen Aktivistin für Kinderrechte und Kinder-
schutz Marian Wright Edelman ins Leben gerufenenWashington Research
Project. Clinton gehörte im Sommer 1971 dem Unterausschuss für Arbeitsmi-
gration unter dem Vorsitz von Walter Mondale an. Dort untersuchte sie die
Probleme von Wanderarbeitern im Wohnungsbau, Hygiene, Gesundheit und
Bildung. Hierzu befragte sie Arbeiter und deren Angehörige, um beurteilen zu
können, unter welch großen Entbehrungen deren Kinder leiden müssen.
Die demokratische politische Beraterin Anne Wexler sowie einige andere
Studenten der Yale Law School überzeugten sie davon, noch im selben Jahr
bei der Senatswahl-Kampagne für den Lobbyisten Joseph Daniel Duffey mitzu-
arbeiten. Diese Arbeit bezeichnete Hillary Rodham Clinton später als ihren
ersten Job in der Politik.
Im Frühjahr 1971 traf sie erstmals Bill Clinton, ebenfalls Student der Yale Law
School. Obwohl dieser ursprünglich nach Arkansas reisen wollte, um sich um
ein öffentliches Amt zu bewerben, ging er im Sommer zusammen mit Hillary
nach Oakland in Kalifornien.
Dort arbeitete sie in einer kleinen Anwaltskanzlei (Treuhaft, Walker and
Burnstein) und verbrachte dort ihre Zeit mit dem Verfassen von Anträgen und
Schriftsätzen für Mel Burnstein, während Bill Clinton die Wahlkampagne von
Senator George McGovern in den Südstaaten leitete. 
Im Sommer desselben Jahres kehrten sie als Paar nach New Haven zurück und
mieteten sich im Erdgeschoss eines Hauses in der Edgewood Avenue ein.
Mit dem akademischen Grad eines Juris Doctor beendete sie ihr Jurastudium.
Sie blieb ein weiteres Jahr, um mit Bill zusammen zu sein, der ihr in jener Zeit
einige Heiratsanträge gemacht haben soll, die sie allesamt zurückgewiesen
habe. Geheiratet haben die beiden am 11. Oktober 1975.
Schließlich entschied sie sich für ein postgraduales Studium im Yale Child
Study Center; ihr erster Aufsatz,Children Under the Law, wurde im Winter 1973
im Harvard Educational Review publiziert. Dort beschreibt sie den wechseln-
den Status von Kindern und fasst die damaligen Entscheidungen des Obersten
Gerichtshof der Vereinigten Staaten zusammen. Der Artikel wird heute noch
häufig als maßgebliche Quelle zu Kinderrechten zitiert.
Berufliche Laufbahn und First Lady von Arkansas
Hillary Clinton war Rechtsanwältin in der renommierten Anwaltskanzlei Rose in
Little Rock und als Professorin an der Law School der University of Arkansas
in Fayetteville tätig.
Erste Erfahrungen mit dem Politikgeschäft in Washington sammelte sie, als sie
1974 Rechtsberaterin für den Justizausschuss des amerikanischen Repräsen-
tantenhauses war. Ihre Aufgabe bestand darin, zusammen mit ihren Kollegen
Beweise zusammenzustellen, auf deren Basis ein Amtsenthebungsverfahren
gegen Präsident Richard Nixon aufgrund der Watergate-Affäre eingeleitet
werden konnte.
Als ihr Mann 1978 zum Gouverneur von Arkansas gewählt worden war, legte
Hillary ihr Lehramt als Juraprofessorin nieder.
Am 27. Februar 1980 kam ihre Tochter Chelsea Victoria Clinton zur Welt.
Als Bill Clinton von 1979 bis 1981 und von 1983 bis 1992 Gouverneur von
Arkansas war, übernahm sie die Rolle der First Lady.
Von 1986 bis 1992 gehörte sie dem Aufsichtsrat der Supermarkt-Kette Wal-Mart
an, was allerdings nicht in ihrem offiziellen Lebenslauf erwähnt wird.
First Lady der USA
Nach der Wahl Bill Clintons zum Präsidenten der USA zog die Familie im
Januar 1993 ins Weiße Haus ein. Sie wäre gerne Justizministerin geworden;
seit 1967 darf aber kein Regierungsbeamter in Washington ein Familienmitglied
als unmittelbar Untergebenen beschäftigen – auch nicht der Präsident. 
Noch im selben Jahr übernahm sie den Vorsitz der Task Force of National
Health Care Reform, um im Auftrag der Regierung eine Reform des Gesund-
heitssystems in die Wege zu leiten. Die ausgearbeiteten Vorschläge der Task
Force wurden jedoch abgelehnt.
Allerdings hatte sie maßgeblich dazu beigetragen, dass 1997 ein staatliches
Gesundheitsprogramm für Kinder nichtversicherter Eltern, das „State
Children’s Health Insurance Program“ (SCHIP), eingeführt wurde. SCHIP
verbesserte die Situation von 6,6 Millionen Kinder der so genannten „working
poor“, der Armen trotz Job.
Hillary Rodham Clinton setzte sich auch für die weltweite Achtung der Frauen-
und Menschenrechte ein. Außerdem engagiert sie sich im Kinderschutz. 1996
hielt sie vor der General Conference der United Methodist Church eine viel-
beachtete Rede zu diesem Thema.
In der zweiten Amtsperiode ihres Mannes dominierte in den Medien die
Lewinsky-Affäre, eine außereheliche Beziehung Bill Clintons zu seiner
Praktikantin, die in ein (gescheitertes) Amtsenthebungsverfahren gegen ihn
mündete.
Hillary Clinton äußerte sich erst später öffentlich dazu, in ihrer Autobiographie
Gelebte Geschichte. Diese erschien im Jahr 2003 kurz vor der Autobiografie
ihres Mannes und wurde mit weltweit über 3,2 Millionen verkauften Exemplaren
zu einem Bestseller, ebenso wie Bill Clintons Mein Leben.
Politische Laufbahn
Rückkehr ins Privatleben (2013 bis 2015)
Clinton kündigte bereits im März 2011 an, dass sie sich nach einer Wiederwahl
Obamas von dem Amt als Außenministerin zurückziehen werde. Ihr Amt
übernahm am 1. Februar 2013 John Kerry. Sie wolle sich für die Bürgerrechte
und vor allem für Kinder und Frauen engagieren und dementierte zunächst
Mutmaßungen, sie plane eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016. Seit
2013 engagiert sie sich für die Clinton Foundation.
2014 kritisierte Clinton Präsident Obamas Syrien-Politik. Unter anderem warf
sie ihm vor, die gemäßigten Rebellen nicht genügend unterstützt zu haben,
was den Dschihadisten Raum für ihren Vormarsch gegeben habe. 
Präsidentschaftskandidatur 2016
Am 12. April 2015 kündigte Clinton an, sich nach 2008 ein zweites Mal um die
demokratische Kandidatur bei der im November 2016 anstehenden Präsident-
schaftswahl zu bewerben.
 Ihr Team führen als Leiter John Podesta und als Wahlkampfmanager Robby
Mook an; an dritter Stelle steht in herausgehobener Position Clintons enge
Vertraute Huma Abedin als stellvertretende Leiterin.
Bereits vor der Bekanntgabe ihrer Kandidatur, die weltweit ein großes Medien-
echo fand, war über eine Kandidatur Clintons spekuliert worden. 2014 war eine
inoffizielle Kampagne mit dem Titel Ready for Hillary („bereit für Hillary“)
gegründet worden.
Clinton war die erste Politikerin der Demokratischen Partei, die ihre Kandidatur
fürs Weiße Haus öffentlich machte. Von Beginn an lag Clinton in allen Um-
fragen über den parteiinternen Nominierungsprozess deutlich in Führung.
Die meisten politischen Beobachter bescheinigten ihr daher, die besten
Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei zu haben; ihr Vorwahl-
sieg wurde häufig als „unausweichlich“ (“inevitable”) bezeichnet.
Auch die meisten Umfragen zur allgemeinen Wahl zwischen 2013 und 2015
hatte sie gegen potenzielle republikanische Herausforderer angeführt.
Darüber hinaus war es Clinton gelungen, die mit Abstand meisten Wahlkampf-
gelder zu sammeln.
Der amtierende Präsident Barack Obama, der nach zwei Amtszeiten nicht
erneut antreten darf, erklärte im April 2015, Clinton wäre „eine exzellente
Präsidentin“.
Studium/ Ausbildung: 
Das Wellesley College
Die Yale Law School
Bill Clinton mit Familie 1997 bei
seiner zweiten Amtseinführung  
als US-Präsident
Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton)
            dort gibt es weitere Quellenangaben
1993 zogen Bill und Hillary
Clinton ins Weiße Haus
in Washington
Hillary lernte Bill Clinton 1971
kennen, 1975 besiegelten sie
     den “Bund fürs Leben”