Was Hillary Clintons gesundheitliche Probleme betrifft, handelt es sich hier um
einen weiteren Skandal, nämlich ihrer Weigerung, alle sie betreffenden medizi-
nischen Unterlagen offenzulegen, die z.B. Aufschluss darüber geben könnten,
welche und wie viele Medikamente sie einnimmt und wie es um ihre Gesund-
heit nach einer Gehirnerschütterung im Jahr 2012 tatsächlich bestellt ist.
Die demokratische Präsidentschaftskandidatin leidet möglicherweise unter
einer nicht heilbaren Demenz.
F.W.Engdahl schreibt dazu: “Am 8. August 2016 veröffentlichte ein Radiomo-
derator und Blogger aus New Jersey angebliche Kopien der medizinischen
Akte Hillary Clintons aus dem Jahr 2014, die von ihrer Ärztin Dr. Lisa Bardack
vom privaten Medizindienstleister Mt. Kisco Medical Group im Süden des US-
Bundesstaates New York stammen sollen. Laut den Unterlagen schrieb Dr.
Bardack, Clinton leide nach einer schweren Gehirnerschütterung, die sie sich
am 7. Dezember 2012 noch als Außenministerin bei einem Sturz zugezogen
hatte, unter einer »früh einsetzenden subkortikalen Demenz«.
Nach dem Sturz verbrachte sie laut Bill Clinton sechs Monate unter ständiger
medizinischer Aufsicht im Krankenhaus. In einem Interview in der amerikani-
schen Nachrichtensendung ABC News erklärte er 2014, ihre Verletzung habe
»sechsmonatiger erheblicher Behandlungen bedurft, um die Folgen zu über-
winden«.
Am 1. Februar 2013 trat die gegenwärtige demokratische Präsidentschafts-
kandidatin Hillary Clinton dann überraschend von ihrem Amt als Außen-
ministerin zurück. In der Begründung war von gesundheitlichen Problemen
keine Rede.
Im gleichen Artikel zitierte ABC News aus Berichten ihrer Ärzte, zu denen auch
Dr. Lisa Bardackgehörte:
»Im Verlauf einer Routinenachuntersuchung wurde am Sonntag auch ein
Magnetresonanztomografie-Scan erstellt … Auf den Aufnahmen war … ein
Blutgerinnsel in der Vene zu erkennen, die sich in dem Zwischenraum zwi-
schen dem Gehirn und den Knochen hinter dem rechten Ohr befindet. Es
führte weder zu einem Schlaganfall noch einer neurologischen Schädigung.
Um dieses Gerinnsel aufzulösen, begann das Ärzteteam, die Außenministerin
mit Blutverdünnern zu behandeln.« – Dr. Lisa Bardack (Mt. Kisko Medical
Group) und Dr. Gigi El-Bayoumi (George-Washington-Universität).
Laut Informationen der National Institutes of Health in Bethesda im US-Bundes-
staat Maryland gehört eine »subkortikale vaskuläre Demenz zu den fortschrei-
tenden, unheilbaren Erkrankungen«. Zu den Symptomen gehören u.a. Vergess-
lichkeit, Veränderungen der Sprechweise, ein unsicherer Gang, Ungeschick-
lichkeit oder häufige Stürze, Persönlichkeitsveränderungen oder Stimmungs-
schwankungen.
Die Präsidentschaftskandidatin wurde von den Medien in den vergangenen
Wochen häufiger in Situationen gefilmt, in denen sie stolperte und ohne
ersichtlichen Grund hinfiel. Oft tritt sie in Begleitung eines Mannes auf das
Podium, dessen Aufgabe es offenbar ist, einzugreifen, sollte sie das Gleich-
gewicht verlieren.
In der vorgelegten Kopie von Dr. Bardacks Bericht vom 5. Februar 2014 über
die Nachuntersuchung heißt es, sofern sie authentisch ist, Clinton habe ihr
berichtet, ihre »Ausfallerscheinungen, unwillkürlichen Verrenkungen und ihr
Gedächtnisverlust hätten sich verschlimmert ... Die Patientin erzielte beim
heutigen Test eine signifikant geringere Punktzahl als beim Test im Jahr
2013… Die Patientin weist darüber hinaus Anzeichen häufig auftretender
komplexer Anfälle auf.«
Das Lou Ruvo Center for Brain Health der Cleveland Clinic, das international
als renommiertes Forschungszentrum zu Alzheimer und anderen Gehirner-
krankungen gilt, definiert eine »subkortikale vaskuläre Demenz« wie folgt:
»Eine subkortikale vaskuläre Demenz (auch als ›Binswanger-Krankheit‹ oder
›Morbus Binswanger‹ bekannt) wird durch verbreitete, mikroskopisch kleine
Schädigungen von Gehirnbereichen [etwa durch kleine Hirninfarkte] aus-
gelöst, die aufgrund von Verkalkungen und Verengungen (Arteriosklerose) der
Blutgefäße erfolgen, die die subkortikalen Gehirnregionen mit Blut versorgen.«
Am 17. August dieses Jahres veröffentlichte der Wahlkampfstab Clintons eine
Erklärung, die angeblich von Dr. Lisa Bardack stammte und FactCheck.org vor-
gelegt wurde. In der Erklärung wird Dr. Bardack mit den Worten zitiert, die [vom
Blogger] vorgelegten Dokumente seien nicht authentisch, sondern »falsch und
stammen nicht von mir und gründen sich auch nicht auf medizinische Fakten«.
Da der tatsächliche gesundheitliche Zustand der Person, die demnächst mög-
licherweise amerikanische Präsidentin wird, von großer öffentlicher Bedeutung
ist, hinterlässt es einen schalen Beigeschmack, dass die Erklärung vom Wahl-
kampfstab Clintons und nicht von Dr. Bardack persönlich veröffentlicht wurde,
um möglichen Gerüchten den Boden zu entziehen. Sie selbst weigerte sich, auf
Anfragen der Medien zu reagieren. Das zitierte Dementi ist daher angesichts
dessen, was für die USA und die ganze Welt auf dem Spiel steht, nicht aus-
reichend. (...)
In dieser Hinsicht lohnt sich auch der Verweis auf einen Artikel von Paul
Joseph Watson, der am 15. August auf der Internetseite Infowars erschien. Er
berichtet über Informationen, die einem seiner Mitarbeiter auf dem Wahlpartei-
tag der Republikaner in Cleveland von einem Geheimdienstmitarbeiter über-
geben wurden und die angeblich auf direkten Beobachtungen anderer Secret-
Service-Mitarbeiter beruhen, die dem Clinton-Wahlkampfteam zugeteilt wurden.
»Hillary Clinton leidet unter ernsten neurologischen degenerativen Symp-
tomen, bei denen es sich möglicherweise um Anzeichen einer Parkinson-
Erkrankung handelt.«
»In den drei Fahrzeugen, in denen Hillary Clinton reist, wurden entsprechende
Sonderausstattungen eingebaut. Die Kosten dafür betrugen eine halbe Million
Dollar. Zur Sonderausstattung gehören tiefergelegte Böden und ein behin-
dertengerechter Zugang, der verhindern soll, dass Clinton herauskippt.«
»Hillary Clintons Wahlkampfstab versucht mit allen Mitteln, Clinton vor
Journalisten abzuschirmen, da es bei ihr häufiger zu kurzen, sogenannten
›Petit-mal-Anfällen‹ kommt.« (Sekundenlange epileptische Anfälle ohne Stürze,
aber mit einhergehender Bewusstlosigkeit.)
»Hillary Clinton hat größere Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten, und
beim Gehen. Sie stürzt häufig.«
»Clintons Wahlkampfstab wird sich gezwungen sehen, in Kürze eine
umfassende Stellungnahme zu ihrem Gesundheitszustand abzugeben.«
Quelle und gesamter Artikel: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-
engdahl/eine-amerikanische-praesidentin-mit-hirnschaden-und-dem-finger-auf-dem-roten-knopf-
fuer-die-atomwa.html