Tatsächlich dürfte Harold Cocker ziemlich fixe Vorstellungen gehabt haben,
was das Leben seines Sohnes betrifft. Er liebte zwar auch Musik, aber er war
nicht vom Rock`n Roll begeistert, sondern von den drei Tenören Carreras,
Domingo und Pavatrotti.
Und ihm wäre es lieber gewesen, wenn sein Zweitgeborener nicht Rock-
sänger, sondern was “Anständiges” wie Gasinstallateur geworden wäre.
Sogar noch im Alter von 80 Jahren sagte er in einem Interview: “Ich war
mir immer ziemlich sicher, dass sich darauf keine Zukunft aufbauen lässt
und dass er es als Gasinstallateur besser gehabt hätte .... Ich hab einige
seiner Werkzeuge noch lange aufgehoben - unser John (er nannte ihn nie
“Joe”) hat immer gelacht, wenn er uns besucht hat: “Nicht zu fassen, dass
ihr glaubt, ich könnte wieder als Klempner arbeiten!” Ich kann mich nicht
erinnern, dass ich jemals meine Meinung geändert hätte. Ich glaube immer
noch, dass er es als normaler Arbeitnehmer besser gehabt hätte - obwohl,
wenn man sich umsieht, wie sich die Dinge entwickeln ... überall Arbeits-
losigkeit ....” (Graf*, S.136)
Harold Cocker ging auch nie auf die Konzerte seines weltberühmten Sohnes
und hielt nicht viel von seinem “Lifestyle”.