In der Astrologie wird dieses neue Zeitalter Wassermann-Zeitalter 
genannt, die Hindus wiederum nennen dieses kommende neue Zeitalter, in
dessen Morgenröte wir uns bereits befinden, das Goldene Zeitalter.
So gibt es gemäß den Hindus vier große Zeitalter, die zyklisch aufeinander
folgen. Wir befinden uns nun am Ende des Kali Yuga, des sogenannten „Fin-
steren Zeitalters“, in dem die Menschen  am weitesten von Gott entfernt sind
und in größter Unwissenheit und Finsternis leben. 
Diesem finsteren Kali Yuga folgt nun das Krita Yuga, das sogenannte 
„Goldene Zeitalter“, in dem die Menschen wieder in größtmöglicher Verbind-
ung und Einheit mit Gott und der geistigen Welt leben werden.  Dieses Gold-
ene Zeitalter wird bei den Christen auch die „Wiederkunft Christi“ genannt
bzw. das „Tausendjährige Friedensreich“, das nun, nach der Zeit der Reini-
gung, in der wir uns derzeit noch befinden, bald anbrechen soll.
Einen Anhaltspunkt, wann dieses Goldene Zeitalter des Friedens und der
Liebe endgültig beginnen könnte, finden wir bei den Mayas.  So befinden wir
uns gemäß dem Maya-Kalender, der auf einem uralten System der Zeitrech-
nung basiert, nun im letzten Abschnitt eines großen Zyklus.
Der allerletzte Abschnitt des Übergangs in das neue Zeitalter begann
gemäß den Mayas im Jahr 1992 und wird im Dezember 2012 zu Ende gehen.
An diesem Punkt endet der Maya-Kalender und markiert den Anfang eines
neuen Zeitalters. Gemäß Diana Cooper wird dieses aber erst nach einer 20-
jährigen Übergangszeit, also ab 2032 endgültig anbrechen.
Wir können also hoffen, dass bis dahin die Zeit der Reinigung, der Kampf
zwischen Gut und Böse, der jetzt noch so heftig tobt, weitgehend beendet sein
wird. Wie leicht oder schwierig sich dieser Übergang gestalten wird und
wieviele Naturkatastrophen und Kriege dazu nötig sein werden, wird jedoch
letztlich von uns Menschen selbst abhängen. Je mehr Menschen sich wieder
der Liebe und dem Licht zuwenden, desto leichter und harmonischer wird der
Übergang in dieses neue Zeitalter des Friedens und der Gottverbundenheit
werden.
     Quelle: Elisa, “Im Reich der Venus”, 2010, Novumpro Verlag, S.158 ff.