Kommentare
Am 26. Januar 2017 um 05:25 von z.zoppo
Wenn ich die Meldung richtig verstehe
Ist Mexiko aus dem Grund ueber die Mauer empoert, weil man die Fluechtlinge
aus Honduras und anderen Staaten, die nach Mexiko kommen, nicht weiter in die
USA schleusen kann und auf ihnen sitzen bleibt. Irgendwie haelt sich mein Mitleid
in Grenzen.
Am 26. Januar 2017 um 06:16 von L.-Ludwig
Mexikaner verletzen hunderttausendfach die US-Grenze
es ist also angemessen, dass Trump dies zu unterbinden versucht. Die
Verantwortung für diese Grenzverletzungen liegt allein bei den Mexikanern.
Am 26. Januar 2017 um 06:32 von Investigator
Dümmer geht es nicht
Die von Trump angeordnete Mauer zeigt beispielhaft, wie kontraproduktiv die
Pläne Trumps sind.
Die Mauer, die Trump als "impenetrable, physical, tall, powerful, beautiful,
southern border wall" bezeichnet ist eine Beleidigung und Demütigung des
südlichen Nachbarn, der das Ganze auch noch bezahlen soll.
Mexiko war bisher ein Partner für die USA im Kampf gegen Drogen und die
illegale Zuwanderung aus Süd- und Mittelamerika.
Dieses Land wird zukünftig zum Gegner, vielleicht sogar Feind werden. Auch die
geplanten Strafzölle für Importe aus Mexiko tragen dazu bei.
Im Übrigen ist die Mauer, die geschätzt zwischen 15 und 40 Milliarden Dollar
kosten wird, auf vielfältige Weise zu überwinden, z.B. durch Tunnel, Flugobjekte,
auf dem Seeweg usw. Es wird die Aktivität von Schleppern und Schleusern
befördern.
Damit erreicht Trump das Gegenteil dessen, was er seinen Wählern versprochen
hat.
Diese Mauer wird als ein häßliches Symbol des Rassismus wirken.
Am 26. Januar 2017 um 06:45 von ripper
Was nützt
Was nützt auch eine Mauer, wenn kilometerlange Tunnel schon jetzt unter ihr
durchführen
Am 26. Januar 2017 um 06:48 von träumensollteer...
Zur Info
Ein sehr komplexes Thema, welches sich nicht annähernd in 1000 Zeichen fassen
lässt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass EPN zumindest dieses Mal den Mut aufbringt, Trump
die Stirn zu bieten.
Was vielen deutschen Kommentatoren entgeht ist das Wissen, dass die
wirtschaftliche Abhängigkeit Mxs von den USA keine Einbahnstraße ist. Auch die
USA hängen nicht unerheblich wirtschaftlich von Mx ab. Etwas, was der neue
Präsident wohl noch nicht verstanden hat.
Ein anderes Thema ist die nicht zu verachtende Anzahl illegal in Mx lebender US-
Amerikaner. Etwas, worum kaum jemand weiß.
Ebenso wie, dass die Zahl mexikanischer Einwanderer in die USA bereits seit
Jahren eine negative Bilanz aufweist: Es kehren weitaus mehr Personen zurück als
emigrieren.
Am 26. Januar 2017 um 06:58 von mauri
Armutszeugnis
Nichts anderes sind die Reaktionen aus Mexiko, die in diesem Artikel beschrieben
werden. Mexiko täte gut daran, die Pläne der USA zu unterstützen und die Chance
zu ergreifen, für geordnete Verhältnisse im eigenen Land zu sorgen.
"Wir müssen auch nicht weiter einen Krieg gegen die Drogen führen. Wir machen
das, weil wir ein freundschaftliches, kooperatives Verhältnis zu den USA wün-
schen." meint der Ex-Chefdiplomat. Welch ein Armutszeugnis gibt er da für sein
Land aus! Wenn es nach ihm und seiner Regierung ginge, könnte das Land auch
von Drogenbaronen regiert werden?
Aber auch in diesem Artikel finden sich wieder unfreiwillige Informationen:
"Mit der Mauer schlösse sich für El Salvador, Honduras und Guatemala, deren
Einwohner vor Armut und Gewalt fliehen, ein Ventil."
Also gibt es doch einen relativ unkontrolliertenMigrantenstrom in Richtung USA.
Allein diese Einschätzung rechtfertigt den Ausbau der Grenzanlagen.
Am 26. Januar 2017 um 07:00 von Nachdenklich67
Die Mauer ist natürlich ein Problem für México
Es kann seine überschüssigen Menschen und die, die unzufrieden mit den
Verhältnissen in México sind, nicht mehr in Richtung USA loswerden.
Zudem ist Mexikos Geschäftsmodell als Niedriglohnstandort mit Trump (vorerst)
an einem Ende angekommen.
Was Trump mit dieser Art Abschottung vollzieht, ist natürlich brutal.
Aber in einer zusehends von Überbevölkerung geplagten Welt mit einem sich auf
fundamentalistische Wert besinnenden Islam.
In einer Welt, wo auch der Klimawandel für neue Flüchtlingsströme sorgen wird.
Da wird eine Abschottung gegenüber den Armen vermutlich die einzige reelle
Möglichkeit sein, den Wohlstand und Werte in den westlichen Ländern halbwegs
aufrecht zu erhalten.
Es gibt zu viele davon und die Entwicklungschancen der entsprechenden Länder
sind oft schlecht.
Und machen wir uns doch nichts vor :
Mit der Schließung der Balkanroute haben auch wir in Europa einen ersten Schritt
zu einer Mauer gemacht.
Am 26. Januar 2017 um 07:03 von friedrich peter...
Und wir ?
Der Mauerbau macht auf einmal das gesamte Zuwanderungsproblem an der
mexikanisch - amerikanische Grenze deutlich. Die Mauer allein wird die Probleme
nicht loesen koennen, aber bislang hat Mexiko es sich viel zu einfach gemacht.
Und Amerika muss genauso wie wir der Zuwanderung einen Halt zurufen.
Am 26. Januar 2017 um 07:06 von NEW WORLD ORDER...
braindrain
Mexico profitiert von der Mauer. Junge motivierte  Leute migrieren heute in die
Vereinigten Staaten, anstatt das Land aufzubauen. NAFTA gibt ihm den Rest,
indem der primäre Sektor als Arbeitgeber systematisch dezimiert wird.
Dieses gehaltlose Klischee bzgl Mauern ist nicht förderlich für den
Meinungsbildungsprozess.
Zudem würden sich viele Landsleute freuen, wenn unsere Regenten etwas gegen
die unkontrollierte, illegale Einwanderung und deren Begleiterscheinungen
unternehmen würden.
 
Am 26. Januar 2017 um 07:11 von deltaxx
Es gibt
Immer 2 Seiten der Medaille. Habe lange in Honduras gelebt. Die Anhängigkeit
von den USA ist gross. Drogen gehen über eine Infrastruktur, die die USA ge-
schaffen hat, um die Contras gegen die Sandinisten zu finanzieren. Es gibt kein
Interesse, die Drogengeschäfte einzustellen - von keiner Seite (zu viel Geld, Macht
und zu verpflochten mit Regierung und Wirtschaft). Die Reichen auf beiden Seiten
leben doch gut davon.
Am 26. Januar 2017 um 07:17 von Emil66
Aber mal anders gefragt was
Aber mal anders gefragt: was ist einzuwenden gegen eine sichere Grenze?
Illegale Einreise / Einwanderung, Drogenschmuggel, Waffenschmuggel ist doch
nicht sonderlich schützenswertes, oder?
Es kommt mir so vor als wenn einige oder sogar viele in letzter Zeit ein besonderes
Interesse haben, Straftäter zu bemitleiden und ehrliche Steuerzahler die Ängste und
Sorgen haben über ihre Zukunft und die ihrer Kinder, als Rechtsextreme
abzustempeln.
Ist das so?
Quelle: http://meta.tagesschau.de/id/119915/mexiko-glaubt-nicht-an-mauern-kritik-an-
trumps-plaenen