Eine Studie hat zum Beispiel ergeben, dass klassische Musik einen positiven
Einfluss auf psychisch und physisch Kranke hat. Heavy Metal oder Techno
haben dagegen keinen therapeutischen Nutzen. Pop und Rock hellen die
Stimmung auf ...
Eine Studie mit Mäusen beweist außerdem, dass harte, aggressive Musik nicht
nur die Lernfähigkeit stört, sondern auch das soziale Verhalten von Mäusen –
dabei sind diese Tiere weder auffallend intelligent noch besonders sozial. Ganz
im Gegensatz zum Menschen, einem bedeutend weiter entwickelten und sen-
sibleren Wesen.
Und: es gibt eine “Verschwörungstheorie”, nach der Rockmusik der Zerstör-
ung christlicher Werte dienen soll: “Gescheite Köpfe haben denn auch schon
vor Jahrzehnten Studien dazu betrieben, wie man mittels Musik Menschen
abstumpfen und fremden Einflüssen gegenüber gefügig machen kann. Es ist
kein Zufall, daß jene Intellektuellen der Frankfurter Schule angehörten, welche
mit Galionsfiguren wie Herbert Marcuse maßgeblich die revoltierende 68er-
Bewegung prägte. Dabei ging es diesen Ideologen nicht so sehr um Freiheit als
vielmehr um die Zerstörung traditioneller christlicher Werte und damit der
westlichen Kultur.
Max Horkheimer, ein weiterer Repräsentant der Frankfurter Schule, sagte
einmal: „Gerechtigkeit und Freiheit an sich, die Vorstellung, sie wären besser
als Ungerechtigkeit und Unterdrückung, läßt sich wissenschaftlich nicht
verifizieren und ist deshalb nutzlos. Deshalb wäre es ebenso unsinnig zu
behaupten, die Farbe Rot sei schöner als Blau, oder ein Ei besser als Milch.“
Der Kulturpessimist Horkheimer anerkannte nur eine elementare Triebkraft im
Leben: die ständige Befriedigung der Gelüste. So ist unsere heutige hedonis-
tische Kultur in der Tat ein Spiegel, wie erfolgreich das Gedankengut der
Frankfurter Schule die Gesellschaft unterwandern konnte.”
Quelle und gesamter Artikel: http://www.zeitenschrift.com/artikel/musik-psyche-
laehmende-rhythmen-und-mordende-maeuse